Greenwich Village in New York (Bild: Jürgen Kroder)

Deshalb ist Greenwich Village ein Must See für New-York-Besucher

Vielseitig, grün, weltoffen und unterhaltsam: So lässt sich Greenwich Village und seine Sightseeing-Highlights zusammenfassen.

Dorf-Romantik im Big Apple

Wenn der Name “New York” fällt, denken die meisten Menschen sofort an Manhattan und seine Skyline mit den glitzernden Hochhausfassaden. Was viele nicht wissen: Selbst die Halbinseln hat viele beschauliche Ecken ohne kuriose Wolkenkratzer zu bieten.

Zum Beispiel Greenwich Village – Spitzname: The Village – , das wirklich mehr an ein Dorf als an eine Großstadt erinnert.

Wo liegt Greenwich Village?

Greenwich Village findest du im Südwesten von Manhattan. Das Stadtviertel wird im Westen durch den Hudson River, im Osten durch den Broadway, im Süden durch die West Houston Street und um Norden durch die 14th Street eingerahmt.

Greenwich Village selbst ist noch in East und West Village unterteilt. Das West Village nennen die Einwohner auch “Little Bohemia”, weil hier einst viele Künstler (französisch: “bohème”) lebten und arbeiteten.

Wie wird Greenwich Village ausgesprochen?

Gut zu wissen: Wenn du mit einem New Yorker über Greenwich Village redest, solltest du den vorderen Teil richtig aussprechen.

Denn “Greenwich” ist nicht “Griehnwitsch” oder “Griehnitsch” (ohne “w” in der Mitte). Die korrekte Aussprache lautet “Grehnetsch”.

Was macht “The Village” so besonders?

Backsteinhäuser mit nur zwei bis vier Stockwerken, verwinkelte Straßen, viele Bäume und kleine Parks – das zeichnet Greenwich Village aus. Darüber hinaus gibt es viele Cafès, Restaurants, Bars, Theater und Musik-Clubs. Das Bohème- und Künstler-Image machen heute immer noch den gemütlich wirkenden Stadtteil aus.

 

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Darüber hinaus gilt Greenwich Village als Zentrum der LGBTQ-Szene (Lesbian – Gay – Bisexual – Transgender – Queer). Kein Wunder: Die Christopher Street wie auch die Gay Street sind hier, ebenso bekannte Szenen-Kneipen wie das “Stonewall Inn” und die Eisdiele “Big Gay Ice Cream”.

Greenwich Village: Eine bekannte Fernseh- und Filmkulisse

Irgendwo wird in New York immer gedreht. Viele bekannte Filme und Fernsehserien spielen in der Metropole. Oder zumindest hält ein schick aussehendes Haus als Außenkulisse her.

So war es bei der TV-Serie “Bill Cosby Show”: Die Familie Huxtable wohnte zwar in Harlem, doch die Außenaufnahmen erfolgten in der Leroy Street in Greenwich Village. Nur wenige Blocks weiter steht Monicas Appartement, das man aus “Friends” kennt.

 

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Und auch Carrie Bradshaw (“Sex and the City”) hatte ihre Wohnung im Village – obwohl in der Serie gesagt wurde, sie lebe in der Upper East Side.

Das Tolle ist: Nicht nur viele Film- und Fernseh-Charaktere sind in Greenwich Village ansässig, auch reale, weltweit bekannte Schauspieler haben sich in dem Stadtteil niedergelassen. Wenn du durch die Straßen schlenderst, wirst du vielleicht das eine oder andere berühmte Gesicht sehen.

Weitere Sightseeing-Highlights von Greenwich Village

Eigentlich steht New York City für Gigantismus. Das gilt nicht für Greenwich Village. Hier sind die Dinge gerne mal besonders klein.

Beispielsweise ist das David Hess Triangle an der 7th Avenue die kleinste Parzelle der Stadt. Sie misst gerade mal eine Länge von 70 Zentimetern. Und das schmalste Wohnhaus von New York fällt derart kompakt aus, dass es nur eine halbe Hausnummer besitzt.

Eine weitere Sehenswürdigkeit des West Village stellt “Old Jeff” dar. Dabei handelt es sich um ein neugotisches Backsteingebäude, das immerhin einen 50 Meter hohen Turm zu bieten hat.

Und natürlich darfst du den Washington Square Park nicht verpassen. Bei dessen Triumphbogen beginnt die 5th Avenue, zudem versammeln sich viele Künstler rund um den großen Brunnen.

Tipps: Möchtest du Greenwich Village kennenlernen, dann solltest du eine geführte Village-Tour buchen*. Besonders originell fällt die gruselige Geister-Tour bei Nacht* aus.


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