Klima: Wie sind das Wetter und die Temperaturen in New York?

Das Wetter hat in New York City seine Eigenarten. So fallen die Temperaturen aus. Und das sind die besten Reisezeiten.

Klima und Temperaturen in New York City

New York ist eine Stadt der Extreme und Gegensätze – auch in Sachen Wetter und Temperaturen. Von eisigen Minusgraden bis hin zum tropischen Sommerwetter hat die Metropole viel zu bieten. Dabei fallen die Werte, wenn du dir die Klimatabelle ganz nüchtern betrachtest, nicht ungewöhnlich aus.

Doch es sind die besonderen Höhen und Tiefen, die das Wetter in Manhattan, Brooklyn, Bronx und Co. so nerven- und körperzehrend machen.

New York: Die Winter-Temperatur

Im Winter – zum Beispiel im Dezember – hat es in New York City durchschnittlich um die 0 bis plus 3 Grad Celsius. Die Temperaturen sind rein statistisch im Januar und Februar am tiefsten. Hier zeigt das Thermometer minus 3 Grad und weniger an.

Frühling und Sommer in New York

Im Frühling geht es nach oben. So hat es im April eine gemittelte Temperatur von 5 bis 16 Grad. Das ist die beste Zeit, um die Metropole bei angenehmem Wetter zu erkunden und das pulsierende Leben zu genießen.

Der Sommer in New York kann sehr anstrengend sein. Die Temperaturen klettern dann auf die 25 bis 30 Grad Celsius, an manchen Tagen auch auf 35 bis 40 Grad.

Wie ist das Wetter im September in New York?

Eine Frage, die ich oft höre. Denn der Herbst – und damit besonders die Monate September und Oktober – gelten nach dem Frühling als die beste Jahreszeit für einen New-York-Urlaub.

Das stimmt! Im milden Herbst liegt der Durchschnitt bei 20 Grad, zudem gibt es in der Regel viele Sonnenstunden pro Tag.

Die Klimatabelle für New York

Betrachtest du die Jahresdurchschnittstemperatur von New York bzw. die durchschnittlichen Temperaturen in den einzelnen Monaten, so zeigt sich: Der Big Apple hat ein Klima, wie du es aus Deutschland kennst.

Klimatabelle New York (Bild: Urlaubsgurus)Klimatabelle New York (Bild: Urlaubsgurus)

Das ist zumindest die Theorie. In der Praxis können die Winter- und Sommer-Temperaturen im Einzelnen ganz anders ausfallen.

Reale Werte versus gefühlte Temperatur

Wichtig: Die vorhin genannten Temperaturen sind Durchschnittstemperaturen! Dazu gesellen sich Extremwetter (mehr dazu im nächsten Absatz) und die gefühlte Kälte und Hitze.

Selbst wenn das Thermometer “nur” um den Gefrierpunkt herum schwankt, kann es dir in Manhattan so vorkommen, als seist du in der Arktis. Der Grund sind die Winde, die durch die Hochhausschluchten pfeifen. So wird aus 0 Grad schnell ein gefühltes minus 20 Grad.

Das Gleiche gilt für den Frühling und Sommer: Wenn die Sonne scheint, erhitzt sich die Stadt; überall laufen Klimaanlagen, die ihre heiße Luft nach Außen pusten. So kommst du im Freien schnell ins Schwitzen. Gerade wenn vom Meer her keine Brise weht und so die natürlich Belüftung der Großstadt ausbleibt.

Bei hohen Temperaturen gibt es in New York City noch einen weiteren Belastungsfaktor, den du bei Touren im Freien bedenken musst: den Smog.

New York: Extreme Sommer- und Winter-Temperaturen

Zu den gefühlten Temperaturen gesellen sich noch Wetterkapriolen. Im Winter sind eisige Temperaturen weit unter Null und Schnee nichts Ungewöhnliches. Dabei kommt das kalte Weiß  gerne mal in großen Massen vom Himmel. Jeder von uns dürfte noch die eine oder andere Blizzard-Meldung im Gedächtnis haben. Durchschnittlich fallen jährlich 65 Zentimeter Schnee pro Quadratmeter in New York.

Was die Schneestürme im Winter sind, kann die Backofen-Hitze im Sommer sein. Temperaturen jenseits der 35 Grad Celsius kommen immer häufiger vor. In den letzten Jahren gab es mehrfach Rekord-Messungen von über 40 Grad – und das selbst im klimatisch gemäßigten Central Park.

Aufgrund des Klimawandels werden die Temperaturen in New York City extremer. Hitzewellen von durchschnittlich 38 Grad und mehr halten mehrere Tage an. Das bringt massive Probleme mit sich: Hitzetote, Wasser-Knappheit und Strom-Blackouts.

Und dann wären da noch die Tropenstürme mit ihrem Starkregen, welche zum Beispiel die Subway-Tunnel überfluten.

Was bedeutet das für dich?

In den Hochhaus-Schluchten Manhattans können schnell unangenehme Temperaturen entstehen. Sei gut darauf vorbereitet! Nimm zum Beispiel in den Wintermonaten wirklich dicke Kleidung mit. Und plane im Sommer Attraktionen ein, bei denen es Schatten und eine Klimaanlage gibt.

Apropos Klimaanlagen: Die US-Amerikaner übertreiben es gerne bei der Kühlung. Habe deshalb immer einen Pulli oder eine leichte Jacke zur Hand, wenn du im Sommer in ein Restaurant oder in eine Sehenswürdigkeit gehst. Du wirst das Kleidungsstück gebrauchen!

Und denke auch daran, dass das Wetter schnell umschlagen kann! Wenn es regnet oder wenn Wind aufkommt, solltest du einen Regenschirm und eine Jacke zur Hand haben. Am besten checkst du jedes Mal, wenn du dein Hotel bzw. deine Unterkunft verlässt ein-zwei Wetter-Apps, wie die Lage in den kommenden Stunden sein könnte.

Wie viel Grad ist es in New York?

“Was?!? In New York hat es gerade 68 Grad!?”

Wenn du amerikanische Medien nur mit einem halben Ohr verfolgst, kann es schnell zu Missverständnissen kommen. Denn: In den USA wird die Temperatur nicht in Grad Celsius, sondern in Grad Fahrenheit angegeben.

Die 68 Grad Fahrenheit entsprechend wohligen 20 Grad Celsius. Und heiße 35 Grad Celsius sind umgerechnet 95 Grad Fahrenheit. Dagegen bedeuten 32 Grad Fahrenheit 0 Grad Celsius.

Bist du nun verwirrt, weil du versuchst, Grad Celsius in Grad Fahrenheit umzurechnen? Kein Wunder: Die Formeln zur Umrechnung von Fahrenheit in Celsius und von Celsius in Fahrenheit sind nur etwas für Denkakrobaten. Sie lauten:

    • Von Grad Celsius nach Grad Fahrenheit: °F = °C * 1,8 + 32
    • Von Grad Fahrenheit nach Grad Celsius: °C = (°F – 32) * 5/9

Verstanden? Falls nicht, kannst du beispielsweise mit fahrenheit-umrechnen.de die Temperaturangaben übertragen.

Wie ist das Wetter heute in New York City?

Wie warm oder kalt ist es gerade? Scheint die Sonne, regnet oder schneit es? Dieses Widget zeigt dir die derzeitige Lage inklusive einer 7-Tage-Vorschau:

Zur Info: Die Temperatur-Angaben sind in Grad Celsius.

New York und die Temperaturen: Was ist die beste Reisezeit für einen Urlaub?

Frühling und Herbst gelten als die besten Reisezeiten für New-York-Besucher. Im April und Mai blüht die Natur auf und die Temperaturen fallen angenehm für Ausflüge und beeindruckende Spaziergänge aus – zum Beispiel zu meinen New York Geheimtipps.

Im September und Oktober ist es in der Regel ebenfalls mild. Wenn du Glück hast, erlebst du einen schönen Indian Summer. Bei diesem Wetter sind auch hier die vielen Parks in New York ein empfehlenswertes Reiseziel.

Eher schlechte Reisezeiten für einen New-York-Trip sind der Sommer und der Winter. Da musst du mit extremen Temperaturen rechnen. Es macht meiner Meinung nach wenig Spaß, bei eisigen Minusgraden auf einer Aussichtsplattform zu stehen. Und ein Spaziergang durch die Betonmeilen bei einer Hitzewelle ist ebenfalls alles andere als angenehm.


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